Wärmedämmarbeiten

Die Wärmedämmung verbessert nicht nur ihr Wohnklima, es verringert die immer weiter steigenden Heizkosten und die damit verbundene Umweltbelastung. Weiterhin bieten die Dämmstoffe einen zusätzlichen Schallschutz. Die Dämmstoffstärken sind durch die Wärmeschutzverordnung und bei Inanspruchnahme von Förderprogrammen geregelt.

Steildachdämmung

Wichtig bei der Dachplanung, egal ob Neubau oder Sanierung im Bestand, ist die Wärmedämmung. Dabei ist es wichtig die richtigen Systeme auszusuwählen. Man kann die Dämmung als reine Zwischensparrendämmung, als Aufsparrendämmung und als Dämmstoffkombination bestehend aus Zwischen- und Aufsparrendämmung ausführen. Wichtig ist eine dichte Verlegung der Dämmungund die Herstellung der Winddichtigkeit. Dachgauben und Dachflächenfenster müssen den Dämmwerten entsprechend angepasst werden.

Flachdachdämmung

Bei der Flachdachsanierung wird zum größten Teil Wärmedämmung verarbeitet, die gleich Keilförmig zugeschnitten wurde und nach einen Gefälleplan dicht gestoßen verlegt wird. Diese Dämmung wird je nach Verwendungszweck aus Polystyrol, Mineralfaser, Polyurethan, Schaumglas oder als Vakuumdämmplatten gefertigt. Ein Flachdach sollte mit mind. 2% Gefälle zum Ablauf ausgebildet werden, damit Niederschlagswasser entsprechend schnell abgeleitet wird und nur eine geringe Pfützenbildungentsteht. Bei entsprechenden Dämmstoffdicken wird die Wärmedämmung mehrlagig im Versatz verlegt.

Fassadendämmung

Die Dämmung an hinterlüfteten Fassaden lassen, anders wie bei Dämmputzfassaden, die Wände atmen. Sie sind diffusionsoffen und Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk kann ausdiffundieren. Wärmedämmstoffe an hinterlüfteten Fassaden müssen schwerentflammbar sein. Die Dämmung muß Standfest sein und gegen abklappen bzw. herausfallen gesichert werden. Vor der Wärmedämmung ist eine durchgehende Belüftung von 2-4 cm erforderlich.

Dachbodendämmung

Wir Dämmen natürlich auch nachträglich ihre obere Geschoßdecke. Wenn diese ungenutzt ist kann man eine Dampfbremse verleden und darauf eine Mineralfaserdämmung dicht gestoßen verlegen. Es sollte allerdings ein aufgeständerter Laufweg von der Bodenluke zu den Schornsteinzügen bzw. Giebelfenstern hergestellt werden. 

Bei genutzten Dachböden (z.B. Trockenböden) bietet sich die Dachbodendämmung aus einer Dampfsperre, trittfestem Polystyrol oder Polyurethan an, worauf eine geschliffene und versiegelte OSB-Platte mit verleimter Nut und Feder verlegt wird.